Vorstellung

Soziale Liste Bochum

Mitglieder aus verschiedenen Bochumer Bürgerinitiativen, Arbeitslosengruppen, dem Frauenverband Courage, der DKP, der damaligen PDS, von attac und ehemalige Sozialdemokraten und Grüne gründeten am 15. Januar 2004 die parteiunabhängige Wählervereinigung Soziale Liste Bochum.
Dieses links-alternative Wahlbündnis gehörte im Sommer 2004 auch zu den Initiatoren der Bochumer Montagsdemo und entwickelte seitdem zahlreiche kommunalpolitische Aktivitäten und Forderungen. Die inhaltliche Grundlage der Arbeit der Sozialen Liste Bochum bilden die Bausteine für eine sozialere Stadt.
Mit 4.473 Wählerstimmen schaffte die Soziale Liste bei der Kommunalwahl den Sprung in den Rat und in drei Bezirksvertretungen.

Aktuell sind Nuray Boyraz und Günter Gleising für die Soziale Liste im Rat und Michael Eichelberger in der Bezirksvertretung Ost. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2009 erreichte Günter Gleising als Kandidat der Sozialen Liste mit 11.234 Stimmen und 7,8 % ein beachtliches Ergebnis.
Vorsitzender der Sozialen Liste Bochum ist Christoph Nitsch, stellv. Vorsitzende ist Helgard Althoff.

 

Die Sozialen Liste im Rat sorgt mit Anträgen, Anfragen und Redebeiträgen dafür, dass Themen wie Armut, Arbeitsplatzabbau, Missstände bei der ARGE, Umweltschutz, Sozialticket, Gebührenerhöhungen, Erhöhung der Gewerbesteuer, Gründung einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft, sowie Kritik an Prestigeobjekten und vieles mehr in die kommunalen Vertretungen eingebracht werden.

Gleichzeitig sind Mitglieder der Sozialen Liste weiterhin in der Bochumer Montagsdemo, in Bürgerinitiativen, den gewerkschaftlichen und betrieblichen Aktionen sowie in Bündnissen gegen Rechts, gegen Krieg, für Frieden und Abrüstung aktiv.

Zur Zeit wendet sich die Soziale Liste vor allem gegen den Sozialabbau und die drohende soziale und politische Kälte im Land, der Region und der Stadt. Im Besonderen setzt sich die Soziale Liste für die Erhöhung der Regelsätze beim ALG II, die Schaffung eines Sozialtickets für den Nahverkehr, für Verbesserungen beim „Bochum-Pass” und einen Zuschuss für einkommensschwache Bürger bei den Energiekosten ein.
 

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