VBW: Nun also ein halbes Bürocenter

Nun hat die VBW bestätigt, dass der Lebensmittelladen in der Flüssesiedlung der Geschichte angehört. Nach dem Umbau des Ladenlokals soll hier an zwei Tagen in der Woche ein VBW-Bürocenter entstehen. Im Übrigen soll der Stadtteilladen eine Nutzungsmöglichkeit erhalten.

Leer gehen die Anwohner der Flüssesiedlung aus, die bis von wenigen Wochen hier eine nahe Einkaufsmöglichkeit hatten. Vor allem ältere und nicht so mobile Menschen müssen nun weite Wege oder Busfahrten in Kauf nehmen. Es bleibt dabei was Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste sagte: „Ich habe den Eindruck, dass die VBW nie ernsthaft daran interessiert war, den Lebensmittelladen an der Ennepestraße zu erhalten“. Weiterlesen

VBW-Büro statt Lebensmittelladen in der Flüssesiedlung

Viele Mieterinnen und Mieter in der VBW-Flüssesiedlung sind sauer, weil der einzige Lebensmittelladen vor Ort der Geschichte angehört. Obwohl sich viele Mieter für den Erhalt des Ladens für die Nahversorgung eingesetzt haben, hat die VBW jetzt mit dem Umbau der Räumlichkeiten begonnen um dort jetzt ein VBW-Bürocenter zu schaffen.


„Ich habe den Eindruck, dass die VBW nie ernsthaft daran interessiert war, den Lebensmittelladen an der Ennepestr. zu erhalten“, sagt Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, die dort mehrfach vor Ort präsent war. “Die Pläne der VBW, den Laden zu schließen und stattdessen dort ein VBW-Büro zu schaffen standen von vornherein fest” stellt Gleising fest. Die Soziale Liste stellt ein weiteres Mal fest, dass das zu großen Teilen städtischen Unternehmen VBW seiner sozialen Verantwortung nicht nachkommt.

“Bei vielen Gesprächen an unseren Infoständen vor Ort haben wir immer wieder feststellen können wie wichtig der Laden hier oben in Grumme war”, sagt Helgard Althoff die Vorsitzende der Sozialen Liste. Vor allem viele ältere Menschen müssen jetzt mit dem Bus zum Einkaufen fahren und schwere Einkaufstaschen tragen.

Soziale Liste: „Tempo 30 am Höntroper Bahnhof unbedingt beibehalten“

Die Soziale Liste spricht sich dafür aus, die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Höntroper Straße von der Einmündung von Op de Veih bis Westfälische Straße beizubehalten. Entgegen der Auffassung der Verwaltung gibt es in dem Bereich mit der Waldorfschule sehr wohl einen Zugang zu sozialen Einrichtungen. Die S-Bahn und der Bahnhof Höntrop werden von vielen auswärtigen Schülerinnen und Schülern genutzt um die Schule zu erreichen. Insgesamt besteht in dem Bereich ein hohes Verkehrsaufkommen (Busse, Autos, Fußgänger, Fahrradfahrer und Schulkinder). Zudem besteht durch die Bahnunterführung, dem Zebrastreifen und die Kurve dahinter gerade hier für alle Beteiligten eine sehr unübersichtliche Situation.

„Die bisherige Tempo 30 Zone in diesem Bereich hat sehr zur Entspannung auf der Höntroper Straße beigetragen. Wenn jetzt von dieser Regelung abgegangen werden soll, ist zu befürchten, dass hier wieder (wie früher) ein Unfallschwerpunkt entsteht“, sagt Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste. Warum von einer bewährten Praxis hier abgegangen werden soll ist völlig unverständlich und in keiner Weise nachvollziehbar. „Tempo 30 muss in diesem Bereich bleiben“, so Gleising.

Soziale Liste: Am Klimaaktionstag auch für ein besseres Bochumer Stadtklima demonstrieren!

Die Soziale Liste Bochum unterstützt die Demonstration am Freitag, den 20.09.2019 um 11:45 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz und ruft dazu auf, auch auf die lokalen Missstände hinzuweisen und die Stadt an ihre Verpflichtung aus der Ausrufung des Klimanotstandes zu erinnern. Vor allem ist der ständige Flächenverbrauch, die fortschreitende Bodenversiegelung und das Festhalten an der Konzeption „autogerechte Stadt“ zu kritisieren.

Ein weiteres Beispiel für zum Teil unhaltbare Zustände ist die Tatsache, dass von 27 Brunnen und Wasserspielen 15 seit vielen Monaten, in einigen Fällen auch Jahren, defekt sind und ihre  stadtklimaverbessernde und -ökologische Funktion nicht erfüllen können. Das geht aus der Antwort der Verwaltung (Vorlage-Nr.: 20192404) hervor, die die Soziale Liste im Rat kürzlich erhielt. „Skandalös“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, „ist der erkennbare Unwillen der Stadt diesen Zustand zu beenden“.

Vertan wurde die Möglichkeit in der Innenstadt, nach dem Abriss der Justizgebäude, zur Verbesserung des Innenstadtklimas eine Grün- und Erholungsfläche zu schaffen. Die Soziale Liste hatte sich schon vor Jahren für einen „Kortumpark 2“ ausgesprochen.

 

Grummer Teiche

Die Antwort (Vorlage 20192554) auf die Anfrage der Sozialen Liste zum Thema liegt nunmehr vor. Sehr kritisch ist aus Sicht der Sozialen Liste der geplante Weg, mit einer Mindestbreite von 3,50 m, entlang der Grummer Teiche. Dieser als touristische Hauptroute, mit einer Asphaltdecke versehene Weg paßt einfach nicht aus ökologischen in das Naherholungsgebiet Grummer Bach. Er droht zu einer Rennstrecke zu verkommen und Fußgänger*innen zu verdrängen.

Eine Rennstrecke durch das Tal des Grummer Baches?

Antikriegstag 2019 in Bochum

An der Kundgebung anlässlich zum Antikriegstag beteiligten sich etwa 200 Menschen. Zahlreiche Redner*innen von Initiativen, Vereinen, Gewerkschaften erinnerten an den Überfall Deutschlands auf Polen und damit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. „Nein zur Aufrüstung und Nein zum Krieg gegen den Iran“, forderte auch die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Linke). Mit ihren Liedern gab die Bochumer Musikgruppe Compania Bataclan der Kundgebung einen international verbindenden Charakter.

Antikriegstag 2019 in Bochum

„Gemeinsam gilt es, am 31. August anlässlich des Antikriegstags Druck für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu machen“, heißt es im Aufruf zu einer Kundgebung um 13.00 Uhr auf dem Husemannplatz, den auch die Soziale Liste unterzeichnet hat.

Folgende Redebeiträgen sind vorsehen:
Friedensplenum Bochum: Stefan Acar
Die Linke: Sevim Dagdelen, stellv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken
VVN-BdA: Günter Gleising, Vorsitzender Bochum
DfG VK NRW: Felix Oekentorp, LandessprecherNRW
Ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet: Bernd Dreisbusch, stellvertretender Bezirksgeschäftsführer
DGB Stadtverband Bochum: Stefan Marx, Geschäftsführer DGB Ruhr-Mark
GEW Bochum: Jochen Bauer, Landesvorstandsmitglied NRW
DIDF Bochum: NN

Moderation: Wolfgang Dominik, Friedensplenum Bochum

Bergschäden in Werne rund um das geschlossene Freibad ?

Bei der Begründung zur Schließung des Freibades Werne sowie der Argumentation für den Neubau von Einrichtungen des Bades wurden auch Bergschäden angegeben. Bisher ist nach Kenntnis der Sozialen Liste keine Information über mögliche Bergschäden in dem Gebiet erfolgt. Auch Informationen über die Lage der möglichen Schäden und Gefahren für die an das Freibad grenzende Wohnbebauung erfolgten bisher nicht. Die  Altlastenkarte des Umwelt- und Grünflächenamtes enthält für die unmittelbare Nähe des Freibades keinen Eintrag. (Siehe Kopie Kartenausschnitt).  Außerdem stellt Ratsmitglied Günter Gleising von der Soziale Liste fest, dass es nach historischen Unterlagen in dem Gebiet keinen oberflächennahen Stollenbergbau wie im südlichen Langendreer und in Kornharpen gegeben hat. “Das Gebiet von Werne war im Zuge der Nordwanderung des Bergbaues ein klassisches Gebiet für den Tiefbergbau und nicht für den oberflächennahen Stollenbergbau”, stellt Günter Gleising fest.

Die Soziale Liste im Rat hat zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 11. September 2019 eine Anfrage mit 6 einzelnen Fragen gestellt:

  1. Welche Unterlagen und Informationen liegen der Stadt Bochum zu Bergschäden in dem Gebiet um das Freibad Werne vor?
  2. Warum gibt es keine Eintragungen in die Altlastenkarte der Stadt?
  3. Wie hoch ist das Schadensrisiko für den Bereich?
  4. In welcher Form betreffen die möglichen Schäden direkt das Freibad?
  5. Mit welchen Maßnahmen, Kosten und mit welchem Zeitaufwand können die möglichen Bergschäden beseitigt werden?
  6. Warum tauchen mögliche Bergschäden in dem Gutachten der Ingenieurgesellschaft arccon, Gelsenkirchen nicht auf?

Sanierung Grünanlage Wiesental: Soziale Liste sieht einen Flickenteppich

Solche maroden Teile des Wiesentals sollen offensichtlich erhalten werden.

„Die Grünanlage „Wiesental“ hat unter den Kanalbaumaßnahmen für den Marbach im Zuge des Emscher-Umbaus erheblich gelitten, seine Funktionsfähigkeit teilweise eingebüßt und viel von seiner Attraktivität verloren. Zudem ist durch die Bautätigkeit eine gewisse Verwahrlosung eingetreten. Wie die Verwaltung gegenüber der Sozialen Liste erklärt, soll jetzt lediglich die Wiederherstellung der bauzeitlich beanspruchten Flächen erfolgen. Dies soll spätestens nach einer Vegetationsperiode umgesetzt werden soll. Eine von der Sozialen Liste geforderte umfassende Sanierung der Grünanlage „Wiesental“ ist nicht vorgesehen teilt die Verwaltung mit.

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