Ein Betriebshof für 24 Mio. Euro – Soziale Liste: Ein unsinniges Projekt

Die Errichtung eines neuen Betriebshofes[1] für den technischen Betrieb durch die Mendritzki-Gruppe und dessen anschließende Vermietung an die Stadt Bochum wird sehr teuer und ist aus Sicht der Sozialen Liste in dieser Form nicht sinnvoll. Ratssprecher Günter Gleising: „Dieses
Leasing-Geschäft ist eine Mogelpackung“

Allein an Mietkosten kommen auf die Stadt Bochum 24 Mio.(1,2 Mio. Miete in 20 Jahren) zu. Auf der anderen Seite kann Mendritzki einen fast 80 Jahre alten Gebäudekomplex über die Mietkosten auf Kosten der Stadt sanieren und ertüchtigen.
Der Sozialen Liste drängt sich der Verdacht auf, dass die vom Verwaltungsvorstand  beschworenen Einsparungen nicht durch das Leasing-Geschäft, sondern durch den beabsichtigten Personalabbau von 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Techn. Betriebe erfolgen werden. Es ist absurd, wie mit einer geringeren Anzahl von Beschäftigten und der
Zentralisierung eines großen Teils der Technischen Betriebe die sich erhöhenden Anforderungen in der Stadt bewerkstelligt werden sollen.

[1] Ein weiterer Betriebshof (für die Friedhofsunterhaltung in der Stadt Bochum) entsteht z. Z. für rd. 7,7 Mio. € an der Feldmark 3-7 in Altenbochum.