Der Resolution müssen Taten folgen!

“Die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen ist eine Aufgabe mit höchster Priorität, das stellt der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 6. Juni fest.“ Den Anstoß gab eine Resolution die von SPD, Grünen, Linke und Soziale Liste eingebracht worden war und mehrheitlich vom Rat beschlossen wurde. Durch den Beschluss erklärt die Stadt Bochum, bei allen Entscheidungen „die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit“ zu berücksichtigen.

Damit ist Bochum nach Münster und Herford die dritte Stadt in NRW, die den Klimanotstand ausgerufen hat. (Die Resolution im Wortlaut in der Anlage)

Für die Soziale Liste ist die Resolution nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen auch Taten folgen. So schlägt das kommunale Wahlbündnis vor, dass die Stadt dem Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beitritt, sich an der Umweltbildung beteiligt und außerschulische Lernorte entwickelt. „Die Schaffung von Verantwortlichen und Verantwortlichkeiten zur Gestaltung der Prozesse und Entwicklungen im Sinne der Resolution ist aus Sicht der Sozialen Liste unverzichtbar“, so Ratssprecher Günter Gleising. Die Soziale Liste schlägt ebenso vor, einen Beirat „Klimawandel, Umwelt, Stadt“ zu schaffen. Dieser Beirat aus Experten, Wissenschaftlern und Umweltaktiven sollte die Bochumer Kommunalpolitik beraten und unterstützen.