Bergschäden in Werne rund um das geschlossene Freibad ?

Bei der Begründung zur Schließung des Freibades Werne sowie der Argumentation für den Neubau von Einrichtungen des Bades wurden auch Bergschäden angegeben. Bisher ist nach Kenntnis der Sozialen Liste keine Information über mögliche Bergschäden in dem Gebiet erfolgt. Auch Informationen über die Lage der möglichen Schäden und Gefahren für die an das Freibad grenzende Wohnbebauung erfolgten bisher nicht. Die  Altlastenkarte des Umwelt- und Grünflächenamtes enthält für die unmittelbare Nähe des Freibades keinen Eintrag. (Siehe Kopie Kartenausschnitt).  Außerdem stellt Ratsmitglied Günter Gleising von der Soziale Liste fest, dass es nach historischen Unterlagen in dem Gebiet keinen oberflächennahen Stollenbergbau wie im südlichen Langendreer und in Kornharpen gegeben hat. “Das Gebiet von Werne war im Zuge der Nordwanderung des Bergbaues ein klassisches Gebiet für den Tiefbergbau und nicht für den oberflächennahen Stollenbergbau”, stellt Günter Gleising fest.

Die Soziale Liste im Rat hat zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 11. September 2019 eine Anfrage mit 6 einzelnen Fragen gestellt:

  1. Welche Unterlagen und Informationen liegen der Stadt Bochum zu Bergschäden in dem Gebiet um das Freibad Werne vor?
  2. Warum gibt es keine Eintragungen in die Altlastenkarte der Stadt?
  3. Wie hoch ist das Schadensrisiko für den Bereich?
  4. In welcher Form betreffen die möglichen Schäden direkt das Freibad?
  5. Mit welchen Maßnahmen, Kosten und mit welchem Zeitaufwand können die möglichen Bergschäden beseitigt werden?
  6. Warum tauchen mögliche Bergschäden in dem Gutachten der Ingenieurgesellschaft arccon, Gelsenkirchen nicht auf?