Ende als Justizstandort, aber Gedenken an Husemann bleibt!

Soziale Liste zur Umgestaltung des Husemannplatzes

Bei der Neugestaltung des Husemannplatzes soll „ein würdiges Gedenken an Fritz Husemann“ berücksichtigt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage (Nr. 20200479) hat die Verwaltung jetzt erarbeitet. Diese soll auf der Ratssitzung am 12. März beschlossen werden. Die Soziale Liste hatte gefordert: „Die Umgestaltung des Husemannplatzes muss den historischen Hintergrund, Gedenken an den von den Nazis ermordeten Gewerkschafter Fritz Husemann in besonderer Weise berücksichtigen.“


Auch der Jobssiade-Brunnen soll erhalten werden und in die Neugestaltung des Platzes integriert werden. Außerdem wird der Leiter des Bochumer Stadtarchivs, Dr. Kai Rawe, in das Beratergremium des Planungswettbewerbs entsandt werden.
„Der Gedanke, dass mit dem Ende des Husemannplatzes als Justizstandort, jetzt ein zentraler Innenstadtplatz mit einer Begegnungs- und Aufenthaltsfunktion geschaffen werden soll, findet weit über die Soziale Liste hinaus große Zustimmung“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.