Kundgebung zum 1. Mai vor dem Schauspielhaus

Über 150 Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen beteiligten sich an der Bochumer Kundgebung zum 1. Mai auf dem Platz vor dem Schauspielhaus. Mehrere Bochumer Initiativen und Organisationen, darunter Attac/Occupy, DIDF, DKP, Stadt für Alle Bochum, Linksjugend [’solid], hatten kurzfristig dazu aufgerufen.

Der 1. Mai ist traditionell der Tag der Arbeit, an dem die Menschen auf die Straße gehen, um für ihre politischen, demokratischen und sozialen Rechte zu demonstrieren. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der DGB auf eine öffentliche Kundgebung verzichtet. Das wollte das linke Bündnis nicht und hatte mit großer Sorgfalt alle Auflagen der Behörden umgesetzt.

Mehrere Redner*innen warnten davor die Krise auf die arbeitenden Menschen abzuwälzen und forderten einen ökologischen und sozialen Umbau der Wirtschaft. Einige Redner*innen sprachen sich für eine Stärkung des Gesundheitswesens aus, forderten eine bessere soziale Absicherung der Beschäftigten, die Privatisierungen müssten rückgängig gemacht werden.

#zuhausebleiben beteiligte sich auch an der Kundgebung: