Wahlkampf von OB Eiskirch:

Ein Start mit städtischen Geldern!

Die Soziale Liste kritisiert die massive Persönlichkeitswerbung von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Derzeit prangt an zahlreichen großflächigen Plakatwänden das Konterfei von Eiskirch, der auch gleichzeitig OB-Kandidat von SPD und Grünen zur Kommunalwahl am 13. September ist. (Siehe Foto) Diese Plakataktion wird aus Mitteln der millionenschweren Werbekampagne „Hier, wo das WIR noch zählt“ bezahlt.

Mit der Kampagne verschafft sich Eiskirch einen deutlichen Vorteil vor den anderen Kandidaten, denen derartige Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. „Ein Fair Play sieht anders aus“, stellt Günter Gleising, der OB-Kandidat der Sozialen Liste fest. Die aktuelle WIR-Werbekampagne haben die Oberbürgermeisterkandidaten von SPD/Grünen und CDU, Eiskirch und Haardt, in einer Dringlichkeitsentscheidung unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligung der Gremien des Rates durchgesetzt. Das Volumen der Kampagne soll nach Zeitungsberichten 1,5 Mio. € betragen.

„Einen so hohen Betrag in Zeiten der Corona-Pandemie für eine Werbekampagne auszugeben ist völlig unverhältnismäßig und fehl am Platz. Die 1,5 Mio. € städtische Haushaltsgelder könnten viel wirkungsvoller zur Linderung der Not von armen Menschen und notleidenden Opfern der Corona-Krise verwendet werden“ fordert Gleising.