Archiv des Autors: Anke

Kostenloser Zutritt für Ferienkinder in Hallenbädern

Unverständlich und nicht hinnehmbar ist die derzeitige Praxis der Bochumer Wasserwelten, den Ferienkindern den kostenlosen Eintritt in die Hallenbäder zu verweigern. Das stellt die Soziale Liste fest. Der Bochumer Ferienpass ermöglicht seit vielen Jahren den kostenlosen Eintritt in die Bochumer Bäder. Der Hallenbad-Betreiber (Wasserwelten, eine Tochter der Stadtwerke) erkennt derzeit den Ferienpass für die Hallenbäder nicht an und verlangt von den Kindern die normalen Eintrittspreise. Als Grund werden Beschränkungen durch die Corona-Maßnahmen angegeben.

Allen Bochumer Bürger*innen soll der Zugang zu den Bädern ermöglicht werden, auch in Zeiten der Corona-Krise. Dafür wurden Voraussetzungen wie die Anmeldung über E-Ticket geschaffen. „Das ist auch so OK“, sagt Günter Gleising, OB-Kandidat der Sozialen Liste. „Aber warum angemeldete Ferienpass-Inhaber jetzt Eintritt zahlen sollen, anstatt die Vergünstigung des Ferienpasses in Anspruch nehmen zu können, ist willkürlich und völlig unverständlich“, so Gleising.

Wolfgang Schumacher, Spitzenkandidat der Sozialen Liste in Bochum-Mitte, verweist zudem auf die geringen Besucher*innenzahlen in den Hallenbädern. “Da ist noch viel Platz für die Ferienkinder“.

Die Soziale Liste appelliert an die Wasserwelten eine umgehende Änderung dieser Praxis vorzunehmen und fordert den Ferienkindern den kostenlosen Zutritt auch zu den Hallenbädern zu ermöglichen.

EmscherParkRadweg an den Grummer Teichen

Die Soziale Liste Bochum begrüßt das einlenken der Stadt Bochum und des RVRs bei der geplanten Trassenführung des EmscherParkRadweges. Ursprünglich sollte der Radweg zwischen dem Biggeteich und der Lothringentrasse geführt werden. Der Waldweg an der Kleingartenanlage Rottmannshof soll nun als Fußweg erhalten bleiben und ist nicht mehr Bestandteil der Planung des EmscherParkRadweges.

Die Soziale Liste unterstützte die Forderung der Interessengemeinschaft Grummer Teiche zum Erhalt des Schutzgebietes entlang des Grummer Baches. Das Gebiet steht seit 1974 unter Landschaftsschutz und hat eine wichtige Funktion für Mensch und Natur, insbesondere auch durch die Ausrufung des Klimanotstandes durch die Stadt Bochum 2019.

Die Interessensgemeinschaft Grummer Teiche blieb hartnäckig in ihrer Forderung die Trassenführung durch die Flüssesiedlung über die Böckenbergstraße, Ederstraße und Werrastraße zu führen. Wir gratulieren und danken der Interessensgemeinschaft Grummer Teiche.

 

 

Schutzfunktion der Grummer Teiche erhalten

Foto IG Grummer Teiche: Bürgerinfo im Wald – IG Mitglieder bei Infostunde am geplanten Radweg

Die Soziale Liste unterstützt die Forderung der Interessengemeinschaft Grummer Teiche zum Erhalt des Schutzgebietes entlang des Grummer Baches. Das Gebiet steht seit 1974 unter Landschaftsschutz und hat eine wichtige Funktion für Mensch und Natur, insbesondere auch durch die Ausrufung des Klimanotstandes durch die Stadt Bochum 2019.

“Die Schaffung eines Radweges durch den RVR muss diesen Hintergrund berücksichtigen“, fordert Carola Horn von der Sozialen Liste. Die Soziale Liste begrüßt den Vorschlag der Interessengemeinschaft den Wald nördlich der Ederstraße nicht zu tangieren und stattdessen die alte Trasse Böckenberg- und Ederstraße (30km/h) zu verwenden.

Die Soziale Liste fordert zudem von der Planungsbehörde des RVR eine öffentliche Anhörung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Grumme.

Infoblatt IG Grummer Teiche Juni 2020

Zwischen Test und Symbolpolitik

Soziale Liste zur Öffnung der Grundschulen

Die Soziale Liste Bochum kritisiert die vom NRW-Schulministerium angeordnete Rückkehr zum Regelbetrieb für die Grundschulen. Ab dem kommenden Montag wird in allen 42 Bochumer Grundschulen, 14 Tage vor den Sommerferien, wieder mit vollem Unterricht begonnen.

Zu diesem Zweck haben die Lehrkräfte der Schulen in den letzten Tagen bereits Tische und Stühle geschleppt. Die Tische (für jeweils zwei Kinder) wurden wie in alten Zeiten in drei Reihen hintereinander aufgebaut. Da ein besonderer schneller Weg zu den Waschbecken (die es nicht in allen Räumen gibt) freigehalten werden muss, besteht der seitliche Abstand von einer Tischreihe zur nächsten oft weniger als einen Meter. Pausen werden auf den Schulhöfen zeitversetzt für jede einzelne Jahrgangsstufe abgehalten, der Schulhof wurde in verschiedene Bereiche aufgeteilt – für jede Klasse einer, damit die Klassen sich nicht vermischen.

Weiterlesen

Wahlkampf von OB Eiskirch:

Ein Start mit städtischen Geldern!

Die Soziale Liste kritisiert die massive Persönlichkeitswerbung von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Derzeit prangt an zahlreichen großflächigen Plakatwänden das Konterfei von Eiskirch, der auch gleichzeitig OB-Kandidat von SPD und Grünen zur Kommunalwahl am 13. September ist. (Siehe Foto) Diese Plakataktion wird aus Mitteln der millionenschweren Werbekampagne „Hier, wo das WIR noch zählt“ bezahlt.

Weiterlesen

Bochumer Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete schützen

Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen aus den Bereichen Soziales, Wohnen und Flüchtlingsarbeit haben einen offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Sozialdezernentin Britta Anger verfasst. Darin drücken sie ihre große Sorge um die Situation in den Bochumer Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete aus. Sie fordern von der Stadt konkrete Maßnahmen, um die untergebrachten Menschen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Offener-Brief lesen.

Die PR-Kampagne ist skandalös und unanständig!

Der Beginn eines unfairen, ungleichen Wahlkampfes

Nach den jüngsten Vorkommnissen in der Öffentlichkeitsarbeit des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch erwartet die Soziale Liste für die Kommunalwahlen, die am 13. September stattfinden sollen, einen unfairen und ungleichen Wahlkampf.

Ein Beispiel ist die millionenschwere Werbekampagne „Hier wo das WIR noch zählt“, die der OB auch für seine persönliche Werbung benutzt. (Siehe Bild)

Aus diesem Topf ist auch der persönliche Brief von OB Eiskirch an 60.000 ältere Menschen finanziert worden. In dem Brief (Stadt Bochum Der Oberbürgermeister) schreibt Eiskirch zu Beginn: „Sehr geehrter Herr sowieso, vielleicht wundern Sie sich, dass ich ihnen schreibe“ gibt dann aber nur alt bekanntes des Gesundheitsamtes wieder. Das ist schlichtweg Werbung für seine erneute Oberbürgermeister-Kandidatur, die zudem auch noch mit über 60.000 € städtischen Haushaltsgeldern finanziert wird.

Weiterlesen

Für die antifaschistische Arbeit schädlich!

Viele Jahre war es im Bochumer Rathaus üblich und selbstverständlich, den Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus und Neonazismus gemeinsam zu führen. Und selbstverständlich waren auch die Soziale Liste und die Linken an der gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung von Aktionen gegen rechts beteiligt. Die Aktion „Wir sind Bochum – Nazis sind es nicht“ steht eindrucksvoll dafür.

Weiterlesen

Den 8. Mai zum Feiertag zu erklären

Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA Bochum und Ratsmitglied der Sozialen Liste, hat sich an Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gewandt und ihn gebeten, sich für den Vorschlag von Esther Bejarano einzusetzen, den 8. Mai in Deutschland zum Feiertag zu erklären. Gerade an dem heutigen Tag, dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, wäre ein Signal aus Bochum in dieser Sache wichtig und wünschenswert, so Gleising.


Den 8. Mai zum Feiertag machen! Von Esther Bejarano

Ich überlebte als Mitglied des „Mädchenorchesters“ das deutsche Vernichtungslager Auschwitz und konnte vor 75 Jahren auf dem Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Ravensbrück der SS entkommen. Ich bin Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V und Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Weiterlesen