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Soziale Liste sieht Verbesserungen im Nahverkehr in Langendreer

Nachdem die Soziale Liste Befürchtungen erreicht hatten, dass die Kaltehardt und das gesamte Viertel nördlich und südlich der Baroper Straße durch die Verlegung der Straßenbahn 310 vom ÖPNV abgehängt werden könnten, hat sich deren Ratsmitglied Günter Gleising an die Bogestra gewandt und um Aufklärung gebeten.

Für das Gebiet Kalthard/Baroper Straße wird es durch den neuen Nahverkehrsplan der Stadt Bochum zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 Verbesserungen geben, teilt die Bogestra in einer ausführlichen Antwort mit.

Die Bogestra schreibt:

  • Schnellere Verbindung aus Kaltehardt zur Straßenbahnlinien 302/305/310 (7,5-Minuten-Takt) Richtung Bochum mit den Linien 366 und 370
  • Direktverbindung zwischen dem Bereich Kaltehardt, dem Knappschafts-Krankenhaus und der Bochumer Innenstadt mit der neuen Linie 355

Weitere Verbesserungen ergeben sich durch die veränderten Linienführungen:

  • Beibehaltung des Fahrtenangebots im Bereich Grabeloh/Langendreerholz/Knappschafts-Krankenhaus
  • Bereinigte Linienführung bei den Linien 364 und 378 und dadurch bessere Merkbarkeit und klare Takte (15- bzw. 30 Minuten)
  • Stärkung der Verbindung Kaltehardt – Langendreer Markt mit der Linie 378 (alle 15 Minuten)

Neue Direktverbindungen können realisiert werden:

  • Knappschafts-Krankenhaus Richtung Langendreer Amt und Kaltehardt
  • Kaltehardt Richtung Langendreer S, Knappschafts-Krankenhaus und Rudolf-Steiner-Schule
  • Zusätzliche Verbindung Ruhr-Universität – Kaltehardt – Langendreer S – DO-Lütgendortmund S – Castrop-Rauxel

Die vom Rat beschlossene Fortschreibung des Nahverkehrsplanes Bochum wird am 15. Dezember in Kraft treten. „Insgesamt wird sich das Angebot für den ÖPNV in Langendreer deutlich verbessern und hoffentlich von vielen Bürgerinnen und Bürgern angenommen“, so Günter Gleising.

Das Schreiben der Bogestra im Wortlaut.

Eine Erfolgsgeschichte:

Soziale Liste zur Straßenbahn 302

Die Soziale Liste wertet die seit einem Jahr in Betrieb befindliche Straßenbahnlinie 302, die den Bochumer Osten mit der Bochumer Innenstadt verbindet als eine Erfolgsgeschichte. Das von der Sozialen Liste von Anfang an unterstützte Projekt ist ein großer Schritt in Richtung zukünftiger und nachhaltiger Verkehrspolitik. Fast 1 Mio. Fahrgäste im ersten Betriebsjahr sprechen eine deutliche Sprache. „Umso bedeutender“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, „ist die zügige Fertigstellung der Verbindung nach Witten (Linie 310).“

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Die Soziale Liste im Rat hat die folgende Anfrage zur 41. Ratssitzung am 29. November 2018 gestellte:

Stockender Ausbau der Straßenbahn 310

Der Ausbau der Straßenbahnlinie 310 nach Witten liegt nicht mehr im Zeitplan.

In Langendreer ist der Ausbau auf der Hauptstraße bis in Höhe der Stiftstraße kürzlich weitgehend fertig gestellt worden. Derzeit sieht es aber bei den Bauabschnitten „B“ und „C“ nach einem Baustopp aus. Die geplante Fertigstellung der Strecke (von Langendreer-Markt bis Witten-Heven) für 2019 scheint nicht mehr möglich. Probleme bereitet wohl auch die Planung der Querung der Baroper Straße, die Unterführung der A 44 und die Eisenbahnbrücken auf der Crengeldanzstraße in Witten.

Eine möglichst schnelle Fertigstellung der Linie 310 ist im Interesse der Städte Bochum und Witten, der Bogestra und der vielen Pendler*Innen und Studierenden an der RUB.

Die Soziale Liste im Rat stellt daher folgende Anfrage:

  1. Gibt es einen Baustopp an der Baustelle der Straßenbahn 310?
  2. Worin begründen sich die Verzögerungen an der Fertigstellung?
  3. Welchen Zeitplan gibt es für die Bauabschnitte „B“ und „C“?
  4. Wie sehen die Planungen für das Gebiet Ümmingen/Kaltehard für die Zeit nach Beendigung der alten Umgehungsstrecke aus?
  5. Wann und wie ist eine Information der Öffentlichkeit über den Fortgang der Bauarbeiten und den Fertigstellungstermin vorgesehen?

Soziale Liste: Landschaftsschutzgebiet erhalten – Keine Nordanbindung!

Im Rahmen der möglichen Entwicklung der Opelflächen III, des bereits begonnenen Baus des Opel-Warenverteilzentrums auf dem Gelände des früheren Werkes II und der geplanten Entwicklung neuer Gewerbeflächen im Werner Feld plant die Stadt Bochum den Bau einer neuen Straße durch das Landschaftsschutzgebiet im Osten von Werne.

Die Soziale Liste im Rat lehnt

  • das Bauvorhaben Erschließungsstraße Werner Feld aus ökologischen und Klimaschutzgründen ab.
  • die Planungen in dem Landschaftsschutzgebiet neue Gewerbeflächen zu planen ebenfalls ab. Angesichts großer freier Gewerbeflächen (u. a. Opel und Robert Müser) sind Gewerbeflächen hier nicht notwendig und nicht hinnehmbar.

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