Archiv der Kategorie: Demo

Kundgebung am 1. Mai vor dem Schauspielhaus

Eine Reihe von Bochumer Initiativen und Organisationen ruft am 1. Mai um 14 Uhr auf dem Platz vor dem Schauspielhaus zu einer Kundgebung auf unter dem Motto „Grundrechte verteidigen und erkämpfen“ – gemeinsam solidarisch. Mit dieser – auf Grund der Corona-Pandemie auf 70 Teilnehmende beschränkten – Kundgebung soll den Versuchen entgegen getreten werden, elementare Grundrechte auch langfristig einzuschränken oder abzuschaffen.

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Demonstrationsrecht gewährleisten

„Auch in Zeiten von Corona muss das Demonstrationsrecht gewährleistet sein“, forderte  kürzlich die Soziale Liste. Daher begrüßt das kommunale Wahlbündnis die gestrige Demonstration der Initiative bürgernahe Stadtentwicklung.

Kritisch sehen wir allerdings die Auflagen der Behörden für die Demonstration. Warum werden für 30 Demonstrationsteilnehmer*innen die allgemein gültigen Abstandregeln z. B. zum Besuch von Geschäften verschärft und auf 4 m erhöht. Auch auf die lächerlichen Kreise mit einem Durchmesser von 4 m wirken diskriminierend. Ausreichend wären Standkreuze auf dem Fußboden gewesen. Die in den Auflagen enthaltene Pflicht, alle Teilnehmer*innen in eine „Corona-Liste“ einzutragen ist überzogen. Die Soziale Liste fragt, warum Demonstrant*innen anders behandelt werden als Besucher*innen und Käufer*innen in der Innenstadt.

Maßnahmen die im Rahmen der Corona-Pandemie notwendig sind finden aus Sicht der Sozialen Liste Akzeptanz, wenn sie einsichtig und begründbar sind. Öffentliche Meinungsäußerung und Protest sind ein grundgesetzlich verbrieftes Recht das auch in diesen Zeiten gilt.

DGB-Bus nach Erfurt

7:30 Uhr Reisebushaltestelle Hbf Bochum, Wittener Str.
Rückreise gegen 17:00 Uhr

Anmeldung beim DGB:

hagen@dgb.de oder
Tel: 02331 386040

Soziale Liste unterstützt bundesweite Demo in Berlin

Einen Tag vor der Bayernwahl und eine Woche vor der Hessen-Wahl findet die bundesweite Demo ” #unteilbar – Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung ” statt. Die Soziale Liste gehört zu dem Kreis der Aufrufer*innen und unterstützt die Aktion. Die Demonstration findet am 13. Oktober 2018, ab 12:00 Uhr in Berlin, Alexanderplatz statt.

Die Demonstration wird u. a. unterstützt von den Bands “The Busters”, “Die Ärzte” und “Feine Sahne Fischfilet”. Auch die Schauspielerin Esther Schweins, der Liedermacher Konstantin Wecker und der Schauspieler Benno Führmann sowie viele weitere Menschen, Gruppen und Initiativen aller Gesellschaftsschichten rufen zur Teilnahme auf.

6.000 fordern: Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten!

Annähernd 6.000 Menschen aus Bochum, Hattingen und Herne nahmen heute an der Seebrücken-Demonstration in Bochum teil. Mit einer bunten und lauten Demo setzten sie ein beeindruckendes Zeichen gegen die menschenverachtende Abschottungspolitik der Festung Europa. Aufgerufen hatten fast 100 Organisationen und Vereinigungen, darunter auch die Soziale Liste.

6. Oktober: Demonstration “Bochum Seebrücke – Schafft sichere Häfen”

Die Soziale Liste ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration

“Bochum Seebrücke – Schafft sichere Häfen”

Samstag 06.10.2018 // 11:30 Uhr // Auftakt: Hauptbahnhof // anschließend Demonstration, 12.45 Uhr Kundgebung Dr.-Ruer-Platz.

Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, etc.

Aufruf Seebrücke Bochum

Demo am Samstag 7. Juli in Düsseldorf

Die Soziale Liste Bochum ruft mit vielen anderen zur Demo „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!“ auf. Treffpunkt zur Anreise mit dem Zug ist um 11:15 für Abfahrt um 11:33 Uhr oder 11:35 für Abfahrt um 11:53 Uhr auf dem Hauptbahnhof Bochum.

„Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!“ Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Das neue Polizeigesetz soll es z. B. ermöglichen, Menschen auch ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen, bis zu einen Monat in Präventivgewahrsam zu nehmen oder mit Hausarrest zu belegen. Smartphones sollen gehackt werden dürfen, um WhatsApps mitzulesen – nicht nur von vermeintlich verdächtigen Personen, sondern auch in deren sozialem Umfeld. Zudem wird auch die Videoüberwachung des öffentlichen Raums ausgeweitet.
Kern des neuen Polizeigesetzes ist die Einführung des Rechtsbegriffes der „drohenden Gefahr“. Durch die „drohende Gefahr“, also die bloße Vermutung einer Gefahr, wird die Polizeitätigkeit vorgelagert in einen Bereich, in dem noch gar keine konkrete Gefahr droht.

Der Aufruf : Aufruf – Nein! Zum neuen Polizeigesetz in NRW
https://www.no-polizeigesetz-nrw.de/aufruf/

Dortmund am 14. April: Panzerwagen und Wasserwerfer zum Schutz von Nazis

Mit Straßensperrungen, einem große Polizeieinsatz, erheblichen Einschränkungen beim öffentlichen Personennahverkehr, bereitgestellten  Wasserwerfern und Panzerfahrzeugen, wurde es rund 500 Nazis aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Europa ermöglicht am 14. April in Dortmund eine Demonstration durchzuführen. Das Motto „Europa erwache“ war offensichtlich dem Hitler/Goebbels Vokabular entnommen, die einst „Deutschland erwache“ geschrien hatten. Die Polizei sorgte mit ihren Massenaufgebot auch dafür, dass die Nazis unbehelligt an- und abreisen konnten.

Mehrere Tausend Gegendemonstranten aus verschiedenen politischen Lagern, aber auch viele Anwohner*innen machten deutlich: Dortmund ist und bleibt bunt und wird nicht braun. Allerdings erging sich Dortmunds Polizeipräsident erneut in seinem Resümee in eine Gleichsetzung von rechts und links. Lange: “Dortmund hat heute eindrucksvoll gezeigt, dass es eine Hochburg der Demokratie ist, in der gewaltbereite Verfassungsfeinde von rechts und von links keine Chance haben”.

Da stimmen wir doch lieber den Aussagen auf Transparenten zu: Faschismus ist keine Meinung – Faschismus ist ein Verbrechen.

Breiter Protest gegen Nazis!

Die Soziale Liste Bochum wertet die Proteste gegen das erneute provokative Auftreten von Nazis in unserer Stadt als großen Erfolg. Mehere Hundert Menschen prostestierten am 7. April in der Bochumer Innenstadt gegen  eine Versammlung der Nazis (NPD und „Die Rechte“) am gleichen Ort.
Der breite Ruhrgebietsprotest im Vorfeld hatte schon die Wirkung gezeigt, das sich nur 30 sattsam bekannte Nazis nach Bochum trauten. “Ein massives Polizeiaufgebot ermöglichte ereut die Zuammenrottung von Nazis”, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.

Mehrfach wurde deutlich , dass scharf gemachte Bereitschaftpolizist*innen entäuscht waren keinen Einsatzbefehl gegen Antifaschist*innen ausführen zu dürfen. Der antifaschistische Protest, der hauptsächlich von jungen Menschen getragen wurde, war ein Zeichen dafür, wie den Rechten erfolgreich entgegengetreten werden kann. Hierzu zählt auch die Teilnahme der Gewerkschaftsjugend, der SDAJ, der Linksjugend, der jungen Antifa. Aufgerufen zur Teilnahme hatten auch die Soziale Liste, das Bündnis gegen Rechts und die VVN-BdA.