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Solidarität mit den Beschäftigten bei ThyssenKrupp!

Die Soziale Liste unterstützt die Proteste der Beschäftigten der ThyssenKrupp-Werke, die am Freitag 22. September in Bochum (10.00 Uhr Alleestr./Colosseum) stattfinden werden. Diese richten sich auch gegen die geplante Fusion mit dem indischen Stahlkonzern Tata. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Stahl und Ruhrgebiet gehören zusammen. Die Standtorte und Arbeitsplätze müssen erhalten werden.
Der ThyssenKrupp-Konzern ist in erster Linie durch die Fehleinschätzungen und falschen Entscheidungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes (Bau neuer Stahlwerke in den USA und Brasilien) in Probleme geraten. Die Fehler der Geschäftsleitung dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden.

Das Ruhrgebiet braucht eine Zukunft. In Bochum sind derzeit in den zwei Werken des Thyssen-Krupp-Konzerns über 2.500 Menschen beschäftigt. Diese Arbeitsplätze sind für die Stadt unverzichtbar. Die Soziale Liste ruft auf: Zeigt Unterstützung und Solidarität mit den Stahlarbeitern!

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Foto von ThyssenKrupp/Presse

Solidarität mit den Beschäftigten bei ThyssenKrupp

Die Soziale Liste Bochum Rat ist solidarisch mit dem heutigen Protest der Beschäftigten des Stahlkonzerns ThyssenKrupp in Duisburg, die anlässlich der Aufsichtsratssitzung für den Erhalt aller Standorte und Arbeitsplätze demonstrieren. Auch in Bochum geht es um über 2.000
Arbeitsplätze.

Den Hintergrund für die Demonstrationen bilden Ankündigungen von Rationalisierungsmaßnahmen und Verhandlungen um eine Fusion mit dem indischen Stahlhersteller Tata.

Den Hintergrund bilden auch die Fehleinschätzungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes in den vergangenen Jahren, die den Stahlkonzern in große (finanzielle) Schwierigkeiten brachten. So hat der Bau neuer Stahlwerke in USA und Brasilien Überkapazitäten, höhere Kosten und Probleme bei der Verbindung zu den Standorten in Europa gebracht. Die Fehler der Geschäftsleitung dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Und die Belegschaften dürfen nicht nach dem Beispiel von Opel gegeneinander ausgespielt werden. Deshalb sind die Kampfmaßnahmen mehr als berechtig und sollten große Unterstützung in Bochum finden.