Archiv der Kategorie: Umwelt

Sanierung Grünanlage Wiesental: Soziale Liste sieht einen Flickenteppich

Solche maroden Teile des Wiesentals sollen offensichtlich erhalten werden.

„Die Grünanlage „Wiesental“ hat unter den Kanalbaumaßnahmen für den Marbach im Zuge des Emscher-Umbaus erheblich gelitten, seine Funktionsfähigkeit teilweise eingebüßt und viel von seiner Attraktivität verloren. Zudem ist durch die Bautätigkeit eine gewisse Verwahrlosung eingetreten. Wie die Verwaltung gegenüber der Sozialen Liste erklärt, soll jetzt lediglich die Wiederherstellung der bauzeitlich beanspruchten Flächen erfolgen. Dies soll spätestens nach einer Vegetationsperiode umgesetzt werden soll. Eine von der Sozialen Liste geforderte umfassende Sanierung der Grünanlage „Wiesental“ ist nicht vorgesehen teilt die Verwaltung mit.

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Schuttdeponie statt Golfplatz? Soziale Liste fordert Aufklärung!

Das von der Stadt Bochum groß unterstütze und geförderte Projekt Golfplatz Amalia ist offensichtlich gescheitert. Wie von der Sozialen Liste immer wieder vorgebracht gibt es für die Anlage kein Bedürfnis und keine wirtschaftliche Grundlage. Über Ankündigungen „(Tag der offenen Tür“ etc.) kam die Firma „Golf am Ruhrpark GmbH“, Bochum früher Herdecke nie hinaus. Nachdem zwischenzeitlich eine „raspoGreen GmbH“, Kevelaer-Wetten bei der Werbung und Vermarktung eine Rolle gespielt haben soll, hat nach Mitteilung der Stadt Bochum jetzt eine „Golf Innovations GmbH“, Kevelaer die Anlage zum Weiterbetrieb übernommen.
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Der Resolution müssen Taten folgen!

“Die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen ist eine Aufgabe mit höchster Priorität, das stellt der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 6. Juni fest.“ Den Anstoß gab eine Resolution die von SPD, Grünen, Linke und Soziale Liste eingebracht worden war und mehrheitlich vom Rat beschlossen wurde. Durch den Beschluss erklärt die Stadt Bochum, bei allen Entscheidungen „die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit“ zu berücksichtigen.

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Anfrage der Sozialen Liste beantwortet: Verwaltung bestätigt negative Baumbilanz

Auf rund 9.200 beziffert sich der Baumverlust in den Bereichen Park, Grünanlagen, Sportanlagen und Straßenbäume im Zeitraum von 2013 bis 2018, das ergibt sich aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung an die Soziale Liste im Rat. Dem Verlust von 10.700 Bäumen stehen Neupflanzungen von knapp 1.500 gegenüber. „Aus meiner Sicht“, so Günter Gleising der Ratssprecher der Sozialen Liste, „ist besonders der Baumverlust in den Grün- und Parkanlagen von weit über 4.000 Bäumen erschreckend“. Hier zeigen sich die Mängel bei der Unterhaltung der Bochumer Grünflächen besonders krass“, so Gleising.
Dies ist auch bei den Sportanlagen der Fall. Obwohl ein Baumverlust von 1.027 bei den Sportanlagen zu verzeichnen ist, hat es in diesem Bereich seit 2013 nicht eine einzige Neupflanzung gegeben.

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40. Ratssitzung:

Die Koalition aus SPD, Grünen und CDU marschiert!

Eine Koalition aus SPD, CDU und Grünen hat die Voraussetzung geschaffen ein großes Vernichtungsprogramm für ökologisch und klimawichtige Flächen auf den Weg zu bringen. Zuvor hatten sich die Bürgerinitiative „Reimerts Feld“, die Initiative „Im Haarmannsbusch“, die Bürgeriniative „Erhalt des Landschaftsschutzgebietes an der Baumhofstraße“ und die Interessengemeinschaft „Hiltroper Feld“ mit Schreiben und Unterschriftensammlungen an die RatsvertreterInnen gewandt. Ihr Einsatz blieb ebenso ohne Erfolg wie der Änderungsantrag der Sozialen Liste im Rat, der vorsah 22 ökologisch besonders wertvolle Flächen aus dem Wohnbaulandprogramm herauszunehmen. In seiner Rede zum Änderungsantrag Wohnbaulandprogramm verwies Ratssprecher Günter Gleising auf die Folgen durch Klimaveränderung hin und forderte Änderungen und intelligente Lösungen im Wohnungsbau, damit weniger Fläche in Anspruch genommen wird.

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„Mehr Grün, Wasser und Luft in der Stadt“

Soziale Liste fordert Sofortprogramm

„Am Beispiel der brachliegenden Wasserbrunnen und des Wasserlaufs am Kuhhirten (9 von 21) wird erneut deutlich, wie marode Teile der öffentlichen Infrastruktur der Stadt Bochum sind“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Die trockenen Brunnen, ungepflegte Grünflächen (Stadtpark, Friedhöfe etc.), große Baumverluste die nicht ersetzt wurden, marode Straßen (obere Alleestr., Wiemelhauserstr. u. a.), fehlende Fahrradwege sind Beispiele für diese Entwicklung. Wie wenig die Spitze der Stadtverwaltung ihrer Verantwortung gerecht wird, zeigte sich kürzlich am Stadtparkteich als dort hunderte Fische verendeten und erst danach Hilfsmaßnahmen für die Bochumer Wasserflächen eingeleitet wurden. Zahlreiche abgestorbene (jungen) Bäume zeigen, dass auch deren Versorgung mit Wasser mangelhaft ist.

Wasserspiele ohne Wasser (hier vor den BVZ)

Oberbürgermeister Eiskirch ist ein Meister von Ankündigungen und hochtrabenden Plänen („Bochum Strategie“, „Schnellste Stadt Deutschlands“) geworden und hat zur Ausweitung der PR-Maßnahmen seinen Stab vergrößert, der Erhalt der vorhandenen kommunalen Infrastruktur weist jedoch erhebliche Mängel auf. Ein Beispiel für derartige Ankündigungen ist aus Sicht der Sozialen Liste das „StadtBaumKonzept“ mit der Ankündigung 600 Bäume in diesem Jahr zu pflanzen. Verschwiegen wird das diese 600 Bäume nur zum kleineren Teil die Baumverluste der letzten Jahre ersetzen können. Die Baumbilanz (Verluste zu Neupflanzungen) ist in Bochum seit vielen Jahren außerordentlich negativ.

Die Soziale Liste fordert daher ein Sofortprogramm um die gröbsten Mängel schnell zu beheben. Auch angesichts des Klimawandels, der vor allem auch in der Innenstadt mit seinen zahlreichen Hitzeinseln deutlich zu spüren war erwarten wir ein Umdenken in Richtung zu mehr Grün, Wasser und frischer Luft in der Stadt.

 

Dieselfahrverbot auf der Herner Straße rückt näher

Nach Fahrverboten in Hamburg und Stuttgart rückt auch das Dieselfahrverbot auf der Herner Straße in Bochum näher. Bereits am 28. März 2018 hat die Deutsche Umwelthilfe beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen die Bezirksregierung Arnsberg eingereicht und der Stadt Bochum Verstöße gegen die 39. BImSchV[1] vorgeworfen. Im vergangenen Monat (Juni 2018) wurde von der DHU mit Unterstützung von Mitgliedern der Sozialen Liste Bochum eine weitere Messung mit 2 Passivsammler-Messröhrchen auf der Herner Straße durchgeführt, die die hohe Belastung mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) bestätigen dürfte. Nach der Rechtsprechung in ähnlichen Fällen ist auch in Bochum mit Fahrverboten zu rechnen.

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Althoff bleibt Vorsitzende

Helgard Althoff

Helgard Althoff bleibt Vorsitzende der Sozialen Liste Bochum. Auf der Jahreshauptversammlung des kommunalen Wahlbündnisses am 28.05.2018 wurde sie einstimmig wiedergewählt. Auch Wolfgang Schumacher wurde als stellv. Vorsitzender wiedergewählt.

Die Soziale Liste will weiterhin die Themen Armut und Hartz IV in die Öffentlichkeit tragen. Die Umgestaltung der Bochumer Innenstadt und die Verkehrs- und Umweltpolitik sollen in den kommenden Wochen mit Aktionen thematisiert werden. Die Soziale Liste will weiterhin das „soziales Gewissen der Stadt“ sein, sagte Ratsmitglied Günter Gleising in seinem Rechenschaftsbericht auf der Versammlung.

Soziale Liste fordert: Maßnahmen für bessere Atemluft

Die Soziale Liste fordert vom Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und der Verwaltung endlich die Einleitung von umfassenden Maßnahmen um die Umweltbelastungen an Bochums Hauptverkehrsstraßen drastisch zu senken. Auch der Rat der Stadt Bochum sollte sich in einer seiner nächsten Sitzung mit dem Thema ausführlich beschäftigen. Hierzu sollten auch Vertreter der Deutschen Umwelthilfe eingeladen werden.

Die Deutsch Umwelthilfe hat kürzlich einen Monat lang an 559 Orten in Deutschland die Luftqualität nachgemessen. Die Ergebnisse sind erschreckend! 89 Prozent der Messstellen zeigen mit Werten über 20 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (ug/m3) gesundheitlich bedenkliche Belastungen der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2). In Bochum lag die Stickstoffdioxid-Belastung an den zwei Messstellen der DUH bei 50 und 36 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (ug/m3), also ganz deutlich über die zulässigen Werte.

„Im Kampf für eine saubere Luft darf es keinen Freibrief für die Autoindustrie a la Armin Laschet geben“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Die Justiz hat kürzlich deutlich gemacht, dass auch Fahrverbote möglich sind. Ein „weiter so“ darf es ich Bochum nicht geben, zumal in den Sommermonaten die gesundheitsschädigenden Belastungen für weiter ansteigen werden.

Mehr tun für eine grüne Stadt Bochum!

Soziale Liste antwortet Naturschutzbehörde

P1050423

Husemannplatz

Aus voller Überzeugung teilen wir die in ihrem offenen Brief vom 7. Februar gemachten Anregungen und Forderungen nach einem „fundamentalen und umgehenden Perspektivwechsel hin zu ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung in Bochum”. Die Schaffung und der Erhalt von Grünstrukturen soll „eine vorrangige Stellung“ erhalten. Auch die Einschätzung, der Naturschutzbehörde, dass die Stadt Bochum falsche Prioritäten gesetzt hat und jetzt ein akuter Handlungsbedarf eingetreten ist, wird von der Sozialen Liste Bochum geteilt.

Offener Brief Beirat Naturschutzbehörde

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