Anfrage der Sozialen Liste:

Fehlende Lehrer*innen an Bochumer Schulen

Nach Presseberichten gibt es an Bochumer Schulen eine größere Anzahl an fehlenden Lehrer*innen. So sollen an einer Wattenscheider Schule 20 % der Lehrer*innenstellen nicht besetzt sein. Erschreckend die Anzahl von 70 Stellen, die im Bereich der sozialpädagogischen Förderung in Bochum unbesetzt sind. Vor diesem Hintergrund stellt die Soziale Liste zur nächsten Ratssitzung eine Anfrage. Im Text der Anfrage heißt es: “Allseits wird richtigerweise auf die hohe Bedeutung von Bildung hingewiesen. Zur Vermeidung von zukünftigen sozialen Problemen ist eine gute Bildung und Ausbildung von höchster Bedeutung. Deshalb ist der Lehrer*innenmangel an Bochumer Schulen nicht hinnehmbar. Schnelle Abhilfe ist notwendig.”

Die Fragen der Soziale Liste im Rat:

  1. Sind die Probleme von fehlenden Lehrer*innen und unbesetzten Stellen an Bochumer Schulen der Verwaltung bekannt?
  2. Kann die Verwaltung die fehlenden und unbesetzten Stellen, nach Schulen aufgeschlüsselt, benennen, darstellen und mitteilen?
  3. Wie wird mit dem Unterrichtsausfall verfahren?
  4. Gibt es eine Art tarsk forces die bei Unterrichtsausfall eingesetzt werden kann? Wenn nicht, gibt es derartige Planungen?
  5. Welche Überlegungen gibt es seitens der Stadt und dem Regierungspräsidenten Arnsberg um den Lehrer*innenmangel an Bochumer Schulen zu beheben?

Soziale Liste zum Problem Hans-Böckler-Straße

Die Soziale Liste Bochum nimmt den schweren Unfall am 8. November auf der Hans-Böckler-Straße erneut zum Anlass eine Verkehrsberuhigung durch die sofortige Schaffung einer klaren Einbahnstraßen-Regelung zu fordern. Die derzeitige Verkehrsregelung ist kompliziert und unübersichtlich. „Außerdem“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, „sollte die Verwaltung, einem Umbau analog zum Boulevard planen.“ Dazu sollen Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

Pro und Contra: „Bedingungsloses Grundeinkommen“

Am 5.11.18 führt die Soziale Liste eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ durch. Die Veranstaltung in Form eines Streitgespräches mit Diskussion findet in der Gaststätte Kartenhaus, Griesenbruchstr. 7 a, Bochum, um 18.00 Uhr statt. Impulsbeiträge kommen von: Dr. Arntrud Reuter (Pro Grundeinkommen), Eberhard Eick (kontra Grundeinkommen). Die Moderation übernimmt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.

Flyer

„Ratsherren“ gibt es nicht mehr!

Die 1935 von den Nazis eingeführte Bezeichnung ist immer noch gebräuchlich.

Vielerorts, auch in Bochum, taucht in der Öffentlichkeit die Bezeichnung „Ratsherr“ für kommunale Vertreter auf. „Dabei“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, “ist eigentlich die Zeit des Obrigkeitsstaates und der ‘Herrengesellschaften’ mit der Novemberrevolution 1918 beendet worden.“

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Soziale Liste unterstützt bundesweite Demo in Berlin

Einen Tag vor der Bayernwahl und eine Woche vor der Hessen-Wahl findet die bundesweite Demo ” #unteilbar – Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung ” statt. Die Soziale Liste gehört zu dem Kreis der Aufrufer*innen und unterstützt die Aktion. Die Demonstration findet am 13. Oktober 2018, ab 12:00 Uhr in Berlin, Alexanderplatz statt.

Die Demonstration wird u. a. unterstützt von den Bands “The Busters”, “Die Ärzte” und “Feine Sahne Fischfilet”. Auch die Schauspielerin Esther Schweins, der Liedermacher Konstantin Wecker und der Schauspieler Benno Führmann sowie viele weitere Menschen, Gruppen und Initiativen aller Gesellschaftsschichten rufen zur Teilnahme auf.

6.000 fordern: Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten!

Annähernd 6.000 Menschen aus Bochum, Hattingen und Herne nahmen heute an der Seebrücken-Demonstration in Bochum teil. Mit einer bunten und lauten Demo setzten sie ein beeindruckendes Zeichen gegen die menschenverachtende Abschottungspolitik der Festung Europa. Aufgerufen hatten fast 100 Organisationen und Vereinigungen, darunter auch die Soziale Liste.

6. Oktober: Demonstration “Bochum Seebrücke – Schafft sichere Häfen”

Die Soziale Liste ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration

“Bochum Seebrücke – Schafft sichere Häfen”

Samstag 06.10.2018 // 11:30 Uhr // Auftakt: Hauptbahnhof // anschließend Demonstration, 12.45 Uhr Kundgebung Dr.-Ruer-Platz.

Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, etc.

Aufruf Seebrücke Bochum

Vermischtes zur 40. Ratssitzung

Einige Zwischentöne bei der gestrigen Ratssitzung waren ganz interessant. So sprach Christian Hardt (CDU) die Frage aus ob sein Büro „verwanzt“ ist, da er ziemlich das gleiche wie sein Vorredner Ralf-D. Lange in Sachen Bochum-Strategie sagen wolle.

Günter Gleising (Soziale Liste“ outete sich in seiner Reden zum Wohnbauflächenprogramm als „letzten Grünen“. Und Jörg Czwikla äußerte, dass er gerne „Mäuschen auf einem CDU-Kreisparteitag“ wäre, um die Kür von Marcus Starwars zum OB-Kandidaten mitzuerleben. Starwars nahm in der Ratssitzung bereits auf dem Sitz des CDU-Fraktionsvorsitzenden Platz.

Nachdem sich OB Thomas Eiskirch während der Sitzung verabschiedete, um an einer WDR-Diskussion teilzunehmen, litt die Sitzung deutlich an der nicht besonders souveränen Leitung von Gabriela Schäfer.

Auffällig auch das offensichtliche Werben der CDU an der einen oder anderen Stelle um die 3 Stimmen von den AfD.

40. Ratssitzung:

Die Koalition aus SPD, Grünen und CDU marschiert!

Eine Koalition aus SPD, CDU und Grünen hat die Voraussetzung geschaffen ein großes Vernichtungsprogramm für ökologisch und klimawichtige Flächen auf den Weg zu bringen. Zuvor hatten sich die Bürgerinitiative „Reimerts Feld“, die Initiative „Im Haarmannsbusch“, die Bürgeriniative „Erhalt des Landschaftsschutzgebietes an der Baumhofstraße“ und die Interessengemeinschaft „Hiltroper Feld“ mit Schreiben und Unterschriftensammlungen an die RatsvertreterInnen gewandt. Ihr Einsatz blieb ebenso ohne Erfolg wie der Änderungsantrag der Sozialen Liste im Rat, der vorsah 22 ökologisch besonders wertvolle Flächen aus dem Wohnbaulandprogramm herauszunehmen. In seiner Rede zum Änderungsantrag Wohnbaulandprogramm verwies Ratssprecher Günter Gleising auf die Folgen durch Klimaveränderung hin und forderte Änderungen und intelligente Lösungen im Wohnungsbau, damit weniger Fläche in Anspruch genommen wird.

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