Ende als Justizstandort, aber Gedenken an Husemann bleibt!

Soziale Liste zur Umgestaltung des Husemannplatzes

Bei der Neugestaltung des Husemannplatzes soll „ein würdiges Gedenken an Fritz Husemann“ berücksichtigt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage (Nr. 20200479) hat die Verwaltung jetzt erarbeitet. Diese soll auf der Ratssitzung am 12. März beschlossen werden. Die Soziale Liste hatte gefordert: „Die Umgestaltung des Husemannplatzes muss den historischen Hintergrund, Gedenken an den von den Nazis ermordeten Gewerkschafter Fritz Husemann in besonderer Weise berücksichtigen.“


Auch der Jobssiade-Brunnen soll erhalten werden und in die Neugestaltung des Platzes integriert werden. Außerdem wird der Leiter des Bochumer Stadtarchivs, Dr. Kai Rawe, in das Beratergremium des Planungswettbewerbs entsandt werden.
„Der Gedanke, dass mit dem Ende des Husemannplatzes als Justizstandort, jetzt ein zentraler Innenstadtplatz mit einer Begegnungs- und Aufenthaltsfunktion geschaffen werden soll, findet weit über die Soziale Liste hinaus große Zustimmung“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.

Gegen Rechts,

demonstrierten am 26. März 1.000 Bürgerinnen und Bürger und Beschäftigte der Stadt Bochum gegen den Naziterror und neonazistischen Gefahren. Unter den Teilnehmer*innen waren viele Feuerwehrleute und Beschäftigte der Müllabfuhr, sowie Ratsmitglieder der SPD, Grünen und der Sozialen Liste. Aufgerufen zu der Aktion “Zusammenstehen gegen Rechts” hatte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. “Ter­ror darf kei­nen Platz in unse­rer Gesell­schaft haben. Ter­ror und Demo­kra­tie schlie­ßen sich gegen­sei­tig aus.” (aus der Bochumer Erklärung).

Bochum steht zusammen gegen Rechts

“Ter­ror darf kei­nen Platz in unse­rer Gesell­schaft haben. Ter­ror und Demo­kra­tie schlie­ßen sich gegen­sei­tig aus.” (aus der Bochumer Erklärung)

“Zusammenstehen gegen Rechts”
Mittwoch, 26. Februar 2020, 10 Uhr
auf dem Rathausvorplatz.

Die Soziale Liste im Rat ruft zur Teilnahme auf.

Stellungnahme von Ratsmitglied Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Trauer um die Opfer! Erschüttert, empört und wütend verfolge ich die Nachrichten aus Hanau. Die Morde aus rassistischen und faschistischen Motiven in Hanau zeigen erneut das Ausmaß des Terrors von Nazis. Jahrelang verharmlost, von Teilen der Politik und den Behörden nur ungenügend wahrgenommen und mit der Gleichsetzung von Links und Rechts versehen (in dieser Reihenfolge) geht die braune Brut nun auf.

Vor vielen Jahren hat der Reichskanzler Wirth anlässlich ähnlicher Entwicklung in der Weimarer Republik ausgerufen “der Feind steht rechts”. Dieser Lehre folgend, muss auch in Bochum eine konsequente Verfolgung von Nazis und Rassisten erfolgen. Toleranz und Verharmlosung darf es nicht mehr geben.

Amalia: Für die Soziale Liste bleiben offene Fragen

Der Rundgang auf dem Amalia-Gelände am 18. Februar machte erneut das gewaltige Ausmaß der Bauarbeiten für einen Golfplatz in Bochum-Werne deutlich. Für die Anwohner*innen in Werne werden diese Ausmaße in einigen Tagen wieder spürbar werden, wenn der LKW-Verkehr wieder aufgenommen wird und ca. 120 Transporter pro Tag Böden auf dem Gelände abladen. In einer sachlichen Atmosphäre wurden offene Fragen besprochen. Befragt nach der Altlastensicherung schloss eine Vertreterin der Stadt Bochum mögliche Probleme kategorisch aus: „Die Fläche ist komplett abgedichtet und gesichert. Da kann nichts passieren!“ Weiterlesen

Soziale Liste: Waldbühne Wattenscheid schnell sanieren

Die Soziale Liste im Rat fordert vom Kulturbüro und den Zentralen Diensten eine schnelle Bearbeitung und Ausarbeitung von allen Voraussetzung, um zu „genehmigungsfähigen Sanierungsmaßnahmen“ für die Waldbühne in Höntrop zu kommen.

Das Kulturbüro übermittelte jetzt einen “aktuellen Zustandsbericht” der Zentralen Dienste über aktuelle technische und bauliche Mängel der Waldbühne. Das Ergebnis der Überprüfung mündet in der Feststellung, dass die Waldbühne für einen „sicheren und ordnungsgemäßen Spielbetrieb nicht freigegeben werden kann“. Weiterlesen

Begehung Golfplatz Amalia

Die Soziale Liste ruft zur Teilnahme an der Begehung der Baustelle Golfplatz Amalia am 18. Februar 2020 um 15.00 Uhr auf. Auf Initiative der Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche werden der Investor, der begleitende Bodengutachter und die Fachverwaltungen anwesend sein und Sachstandsberichte abgeben und Fragen beantworten. Die Soziale Liste erwartet das die vielen offenen Fragen beantwortet werden und Informationslücken geschlossen werden.

Foto der Baustelle vom September 2019

 

Friemann-Platz:

Soziale Liste sieht dringenden Handlungsbedarf

Die Soziale Liste fordert die Neugestaltung des Friemann-Platzes zu einem Platz für die Anwohner und unterstützt die Bemühungen als ersten Schritt die Randbepflanzung zurück zu schneiden. Durch den Wildwuchs von (Nadel-) Bäumen und Sträuchern ist der Platz stark eingeschlossen. Weiterlesen